Die Metze – Redrum Verlag – ISBN:978-3-95957-155-5
Wie viel Mensch bleibt, wenn Moral nur noch eine dünne Fassade ist?
Mit Die Metze führt Alexandre Dusade seine Leser in eine Welt, in der gesellschaftliche Konventionen, Begierde und menschliche Abgründe unweigerlich aufeinanderprallen.
Düster, schonungslos und bewusst provokant erzählt der Roman von Menschen, deren Handlungen sich nicht bequem in Gut und Böse einordnen lassen. Sexualität, Gewalt, Abhängigkeit und Macht werden dabei nicht zum bloßen Tabubruch, sondern zum Spiegel einer Gesellschaft, die nach außen Anstand fordert und hinter verschlossenen Türen ihren eigenen Begierden erliegt.
Dusade richtet den Blick gerade dorthin, wo man ihn gewöhnlich abwendet. Auf die verborgenen Wünsche seiner Figuren. Auf ihre Obsessionen. Auf Schuld, Verlangen und jene Entscheidungen, nach denen es kein einfaches Zurück mehr gibt.
Die Metze will dabei nicht gefallen.
Der Roman will verstören, verführen und die vermeintliche Sicherheit moralischer Gewissheiten infrage stellen. Denn möglicherweise trennt den Anständigen vom Verdorbenen weniger, als dieser sich einzugestehen bereit ist.
Ein Roman über Begierde, Abgründe und die erschreckend dünne Grenze zwischen Moral und menschlicher Natur.

